Neuer Lieblingssport: Surfen

Nachdem ich (Kathi) mit meiner guten Freundin Masi die letzte Woche in der wunderschönen Algarve in Portugal beim Surfen verbracht habe, dachte ich mir, muss ich ein paar Sätze darüber schreiben, weil ich einfach so sehr begeistert bin von diesem Sport.

Insgesamt hatten wir fünf Tage Surfen in einem richtig tollen Camp gebucht (http://jahshakasurf.com/). Die Crew war freundlich und hilfsbereit und die Menschen, die wir dort getroffen haben sind aus der ganzen Welt angereist (Neuseeland, Australien, Großbritannien, Luxemburg, Schweiz, Deutschland, Schweden,…) und waren so unglaublich inspirierend, dass ich bis jetzt noch von ihnen schwärme.

img_9828

Aber nun zum Surfen/Wellenreiten – warum hat mich diese Sportart so sehr gepackt?

Beim Surfen merkt man relativ schnell wie viele Muskelgruppen man trainiert, egal ob Ober- oder Unterkörper. Man braucht nicht nur Kraft, sondern auch Ausdauer, Spritzigkeit, Flexibilität und vor allem Balance.

Alle anderen merkten sehr schnell, dass ihnen die Kraft ausging, um sich vom Surfbrett hochzudrücken, aber dank des Trainings mit Sabsi und den anderen Mädels von der Uni, bei dem wir unzählige Liegstütze mit sämtlichen Variationen gemacht haben, spüre ich erst jetzt, nach den fünf Tagen, den Muskelkater. 😛

Ausdauer bzw. Kraftausdauer braucht man vor allem beim Paddeln aufs Meer hinaus bzw. um die Welle zu erwischen. Auch hierbei hatte ich als Schwimmerin einen leichten Vorteil den anderen gegenüber, wobei ich zugeben muss, dass es dennoch eine etwas andere Belastung ist und auch für mich nach einiger Zeit anstrengend ist immer wieder gegen die Wellen anzukämpfen.

Die Spritzigkeit braucht man vor allem beim sogenannten „pop up“, bei dem man eben flott seine Beine in die richtige Position bringen muss. Ist man zu langsam, hat einen die Welle eingeholt und man geht auf Tauchkurs.

Dass Balance ein wichtiger Faktor beim Surfen ist, ist für jeden, der schonmal auf einem Surfbrett stand, mehr als offensichtlich. Sobald der Fuß, die Hand oder der Oberkörper zu sehr aus der Reihe tanzt, fängt man an zu wackeln und fällt höchstwahrscheinlich ins Wasser. Und dann? Wieder aufrappeln und nochmal probieren!

Auch diesbezüglich ist Surfen super für die Ausdauer, weil man einen gewissen Kampfgeist zeigen muss, um besser zu werden und irgendwann einmal Surfen zu beherrschen. Sobald man jedoch endlich mal auf dem Board steht und dieses „Achterbahn Gefühl“ hat, wenn man auf der Welle reitet, dann spürt man wie die Glücksgefühle durch den Körper schießen und es packt einen die Sucht, sodass man nie wieder aufhören möchte.

img_9628

Deswegen war ich wohl immer eine der letzten, die aus dem Wasser kam, sodass die Surflehrer mich nahezu aus dem Meer zerren mussten. 😀

 

 

 

Auch die Mentalität der Surfer ist beeindruckend. Zum einen sind sie die entspanntesten Menschen der Welt und zum anderen sind sie stets ehrgeizig und zielstrebig die besten Wellen zu erwischen und ihr Können zu verbessern. Diesbezüglich könnten sich einige eine Scheibe abschneiden.

img_9577

Vielleicht kann man es ein wenig herauslesen, jedenfalls bin ich ganz hin und weg von dieser Sportart und mich juckt es schon wieder in den Fingern den nächstbesten Flug zu buchen und gleich wieder aufs Surfbrett zu steigen.

Also falls ihr die Möglichkeit habt, macht einen Surfkurs, denn es macht echt super viel Spaß und trainiert den ganzen Körper! 🙂

img_9795

Ein Kommentar Gib deinen ab

Kommentar verfassen