Braucht man Supplemente?

Immer mehr Hobby – Sportler schwören auf viele verschiedene Supplemente – also Nahrungsergänzungsmittel – um ihre Diät noooch wirkungsvoller zu machen.

Aber brauchen wir Nahrunsergänzungsmittel wirklich?

Wir sagen Nein! Bevor jetzt Einsprüche kommen, erst weiterlesen.

Was genau sind denn Supplemente eigentlich? Es sind eine Anzahl bzw. eine Konzentration an Nährstoffen, die es unserem Körper erleichtern bestimmte Ziele zu verfolgen, wie z.B. abnehmen, Muskeln aufbauen oder ausdauerleistungsfähiger zu werden.

Jede Sportart „benötigt“ andere Nahrungergänzungsmittel, um eine Leistungssteigerung zu erkennen. Kraftsportler brauchen mehr Protein, eventuell verzweikettigte Aminosäuren (BCAAs = Branched-Chain Amino Acids) und andere ausgefallene Pulver, die im Prinzip alle das gleiche bewirken: anabole (muskelaufbauende) Wirkung und hohe Fettverbrennung mit der Hoffnung möglichst wenig körpereigenes Eiweiß (also Muskeln) zu verbrauchen.

Kurzer Exkurs (bei Bedarf den Absatz einfach überspringen :D): Aminosäuren sind der Bestandteil von Proteinen. Also, wenn wir Eiweiß zu uns nehmen muss der Körper dieses erst wieder in Aminosäuren aufspalten, um es zu verdauen. Es gibt essentielle (der Körper kann sie nicht selber herstellen) und nichtessenzielle (der Körper kann sie selber herstellen) Aminosäuren. BCAAs z.B. gehören zu den essentiellen und bestehen aus den Aminosäuren Leucin, Valin und Isoleucin. Im Prinzip findet man BCAAs in allen proteinhaltigen Nahrungsmitteln, aaaber man kanns natürlich auch isoliert aufnehmen, in Form von Kapseln oder Pulver. Dabei spart man dann zusätzliche Kalorien und es ist einfach einzunehmen. Sportler erhoffen sich durch die Einnahme dieser Aminosäuren einen schnelleren Muskelaufbau mit geringerem Muskelabbau, besseren Fettstoffwechsel und eine spätere Ermüdung bei Ausdauereinheiten. Die Wissenschaft ist aber noch dabei dieses Thema und die Auswirkungen von BCAAs gründlicher zu erforschen…

Zurück zum ursprünglichen Thema…

Ab einem bestimmten Grad an Sport ist es tatsächlich sinnvoll auf gewisse Supplementierung zurückzugreifen, da es mühsam und schwierig ist auf seine notwendigen Nährstoffe durch die reguläre Ernährung zu kommen. Jedoch wir als Hobbysportler, können das alles ganz einfach ohne Zusätze machen! Je nachdem welche Ziele man verfolgt isst man dementsprechend mehr von den jeweiligen Makronährstoffen.

Einige denken sich bestimmt: Moment, ihr postet auch immer wieder Bilder mit (pflanzlichen) Proteinpulver und co. Stimmt. Gerne benutzen wir unser pflanzliches Protein Pulver Vegan Blend von Myprotein, um Kuchen, Smoothies usw. zu verfeinern und den Gerichten ein wenig Eiweiß hinzuzufügen.Warum pflanzliches Proteinpulver? Weil wir beide Laktose nicht bzw. nur schlecht vertragen, Post dazu folgt noch!

Wir könnten genauso gut darauf verzichten, aber ist eine coole Option und vor allem Variante zu den typischen Eiweißprodukten: Quark/Topfen, Linsen, Fleisch, Tofu usw. Man braucht ja immer ein bisschen Abwechslung 🙂

Was benutzen wir sonst noch?

Des öfteren, vor allem nach harten Schwimmtrainings, nimmt Kathi z.B. Magnesium ein, um die Muskel vor Krämpfen und Verletzungen zu schützen. Magnesium ist ebenfalls in sämtlichen grünen Blattgemüsen vorhanden, sowie auch in Linsen und Kürbiskernen, aber wenn es schnell gehen muss, dann ist so eine Brausetablette ganz hilfreich. (Das „Magnesium Sport“ von Dr. Böhm ist zu empfehlen! Maximal zwei Tabletten täglich.)

Hin und wieder benutzen wir auch isotonische Getränke oder Elektrolytgetränke. Bei langen Ausdauerbelastungen ist es hilfreich mithilfe von Flüssigkeit dem Körper ein wenig Energie zu verabreichen. Außerdem verliert der Körper beim Schwitzen wichtige Mineralstoffe, vor allem Natrium, die man durch die Einnahme der richtigen Getränke ausgleichen kann. Dies ist allerdings nicht unbedingt notwendig, außer bei den eben genannten langen und intensiven Ausdauertrainings (z.b. Schwimmen, again). (Kleiner Zusatz von Kathi: zum einen ist das Schwimmtraining manchmal enorm anstrengend und zum anderen schmeckt mir, wenn ich 2h im Wasser bin, einfach kein Wasser mehr. Ich brauche da immer etwas fruchtiges, deshalb trinke ich dann gerne ein Pulver, z.B. Blutorange von Natural Power).

Soo… das waren einige Informationen über Supplemente, aber noch lange nicht alles. Das Thema ist sehr komplex, aber gerne posten wir bald wieder etwas über das Thema.

Bis dahin,

STAY HEALTHY 😉

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Martinsblog sagt:

    Statt Isodrink soll gerade bei Verlust von Mineralstoffen alkoholfreies Bier helfen – es ist preiswert und schmeckt auch ab und zu 🙂 Ja, Magnesium ist gegen Muskelschmerzen aber auch Müdigkeit sehr wichtig. Vor einer Nachtischicht nehme ich es in Form von heißer Zitrone mit Magnesium 🙂

    1. Healthholics sagt:

      Alkoholfreies Bier schmeckt uns nicht so 😃
      Heiße Zitrone ist super, trinken wir immer morgens auf nüchternen Magen ☺️
      Aber ja, es gibt viele Alternativen und Möglichkeiten, es gibt nicht DIE Regel. 😊 LG

      1. Martinsblog sagt:

        Da stimme ich zu 🙂

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