Gran Canaria

Ich (Kathi) habe die erste Osterferienwoche mit ein paar Freunden auf der wunderschönen kanarischen Insel Gran Canaria, genauer gesagt in Las Palmas, verbracht. Das war bereits mein zweiter Besuch auf Gran Canaria und wieder einmal hat mich diese Insel überwältigt.

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Selbstverständlich lagen wir die Woche nicht auf der faulen Haut, sondern waren jeden Tag sportlich aktiv. 😀 Wer sich jetzt fragt, warum wir das denn tun, also warum wir nicht mal eine Woche Pause machen? Weil wir es einfach lieben in Bewegung zu sein! All das, was wir machen, machen wir, weil es uns verdammt viel Spaß macht! Warum sollte man also im Urlaub pausieren?

Hauptsächlich waren wir surfen. Wir haben bereits über den ersten Surfkurs in Portugal geschrieben und dort bereits geschwärmt, wie cool der Sport Surfen bzw. Wellenreiten ist! So gut wie jeden Tag standen wir morgens auf, zogen unsere Neoprenanzüge an und spazierten zum Strand. Zum Ende der Woche war es bereits so warm, dass man auf den Neo verzichten konnte (also eigentlich hatten alle noch ihren Neo an, auch wenn es ein kurzer war, außer ich… :D). Einmal zog es uns sogar zum Sonnenaufgang ins Wasser. Glücklicherweise geht auf Gran Canaria die Sonne ein bisschen später auf als in unseren Breitengraden, also mussten wir „erst“ um 7:30 Uhr am Strand sein. Fühlt sich echt gut an, so in den Tag zu starten! 🙂

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Diese Insel überzeugt einfach mit ihrer Vielseitigkeit, was die Natur, aber auch die Aktivitäten, die man dort unternehmen kann, angeht. Der Süden ist stets trocken, dafür gibt es dort super schöne Dünen, an denen man entlang wandern kann. Wohingegen die Mitte und auch der Norden eine ganz andere Vegetation aufzeigen, deutlich grüner als der Süden. Sportlich kann man dort auf verschiedenste Art und Weise sein: vom Radfahren, über Wandern, Laufen, Windsurfen, Kiten, Schwimmen, Tauchen, Beachvolleyball, bis hin zum geliebten Wellenreiten. 🙂

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Eine Nacht verbrachten wir auf einer Hütte im Osten von Gran Canaria. Von dort aus sind wir den Morgen darauf in die Mitte der Insel gefahren, um unsere Wanderung zu starten. Hier muss man anmerken, dass wir als fremde Gäste eingeladen wurden, dort zu schlafen und diese Wanderung mitzumachen. Unsere liebe Freundin Tini, die dort ihren Erasmusaufenthalt verbringt und die wir besucht haben, hat uns über einen Studienkollegen dorthin mitgebracht, wo seine ganze Familie über die Osterfeiertage Urlaub machte. Wir wurden so herzlich und liebenswert aufgenommen, haben uns die Bäuche mit leckerem kanarischen Essen vollgeschlagen und bekamen die coolste Tour durch die Gegend, die man sich nur vorstellen kann. Ich habe mich in diesen Ort verliebt. Irgendwo im Nirgendwo, zwischen Felsen und Palmen, halb ausgetrockneten Stauseen, alten Wasserleitungsrohren, Kakteen und Lavendelpflanzen. So schön und so perfekt, dass man es weder in Worten wiedergeben kann noch in diesem Moment, in dem man die Landschaft betrachtet, glauben kann, was man sieht.

 

Genug geschwärmt. Jedenfalls sind wir dann im Herzstück von Gran Canaria 21km lang gewandert. Normalerweise wandere ich auf einen Berg mit einem Gipfel als Ziel. Diesmal war es anders, wir wanderten durch Täler und es ging immer wieder auf und ab, über Felsen, Steine und Schott und durch äußerst dichte Sträucher… wir waren so klug und sind in kurzen Hosen losgegangen. Meine ganzen Beine sind zerkratzt. 😀 Mal abgesehen von der Hitze war es eine sehr angenehme und wunderschöne Wanderung!

Ansonsten verbrachten wir jeden Tag aktiv. Wir spazierten zu einem Wasserfall, waren laufen (was die Halbmarathonvorbereitung angeht, ein bisschen zu wenig) oder eben die meiste Zeit im Wasser am Paddeln und Wellen erwischen, oder in der sogenannten Waschmaschine – wenn die Welle dich von unten so sehr mitreißt, dass dir anschließend stundenlang Meerwasser aus der Nase und den Ohren kommt. Mhh, lecker.

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Okay. Manch Nachmittage verbrachten wir auch liegend am Strand. Das gehört ja schließlich auch dazu 🙂

Gran Canaria als Urlaubsort in Verbindung mit Sport? TOP!

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