Tipps für das Training im Sommer

– Tipps für das Training im Sommer und bei Hitze – 

Bei sommerlichen Temperaturen und bei Hitze ist Sport für den Körper eine echte Herausforderung. Um im Sommer nicht auf das Training verzichten zu müssen, können einige Maßnahmen durchgeführt und Tipps beachtet werden.

1. Morgens trainieren 

Im Hochsommer sollte idealerweise am Morgen trainiert werden. Denn zu dieser Zeit ist die Sonne nicht so stark wie am Mittag oder Nachmittag und die Luft weitestgehend ozonfrei. Viele Menschen wissen nicht, dass die Ozonbelastung nicht nur in Städten, sondern durchaus auch auf dem Land zum Problem werden kann. Am Nachmittag kann sie bei starker Sonnenstrahlung ansteigen und dadurch Schwindel und Atembeschwerden auslösen.

Wer kein Frühaufsteher ist, sollte mit dem Training bis abends warten, wenn die Hitze langsam nachlässt.

2. Kleidung und Sonnenschutz

  • Vor allem der Kopf sollte geschützt werden. Hierfür eignet sich eine leichte Kopfbedeckung wie zum Beispiel eine Kappe oder ein Tuch.
  • Eine Sportbrille schützt vor lästigen Insekten und Sonnenstrahlen.
  • Die Schuhe sollten atmungsaktiv sein.
  • Sehr wichtig ist auch, dass der man  sich ungefähr 30 Minuten vor dem Training mit einer wasserfesten, fettarmen Sonnencreme einreibt, die einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor aufweist.
  • Wird im Wald Sport getrieben, sollte zusätzlich noch Zeckenspray aufgetragen werden.

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3. Die Trainingsintensität anpassen

  • Auch, wenn es sehr warm ist, sollte auf das Aufwärmen der Muskeln nicht verzichtet werden.
  • Sehr wichtig ist, dass auf den Körper gehört wird. Fällt das Training deutlich schwerer, sollte die Intensität dementsprechend angepasst werden. Alternativ kann ein klimatisiertes Fitnessstudio aufgesucht werden.
  • Wenn es zu Kreislaufproblemen oder Schwindel kommt, sollte unbedingt eine Pause eingelegt werden. Hier findet Ihr Informationen zur Behandlung von Kreislaufproblemen.

4. Immer ausreichend trinken

Im Hochsommer (eigentlich immer) sollte nicht erst getrunken werden, wenn der Durst kommt. Denn ein schlechter Flüssigkeitshaushalt kann im schlimmsten Fall zu einer Dehydration führen. Um diese zu verhindern, sollte regelmäßig getrunken werden, idealerweise auch schon vor dem Training. Währenddessen sollte dem Körper nach jeweils 15 bis 20 Minuten mindestens 250 ml Flüssigkeit zugeführt werden. (Wir haben bereits im Mai darüber geschrieben, wie wichtig ausreichendes Trinken ist, klickt rein!)

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5. Richtiges Cooldown

Das Training sollte grundsätzlich nicht abrupt beendet werden. Denn der Körper sollte langsam herunterfahren, um sich von der Belastung erholen zu können. Nach einer Laufeinheit wird daher noch ein kleines Stück gegangen und dann erst hingesetzt.

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Anschließend sollte nicht direkt durchgeschwitzt eine eiskalte Dusche genommen werden. Denn dadurch könnten Kreislaufbeschwerden und damit Schwindel entstehen. Besser ist es, einige Minuten zu warten und erst dann mit lauwarmem Wasser zu duschen.

 

 

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