Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

SUNDAY THOUGHTS #4

Früh aufstehen, kein Zucker essen, regelmäßig trainieren, sich eine positive Stimmung einreden. Das alles sind Beispiele für Gewohnheiten, die man hat bzw. haben kann. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier…

Fällt man mal aus diesem Muster heraus, dann wird man gerne wieder bequem. Man verzichtet öfter auf Sport, dafür aber nicht auf Fast Food, Zucker und Co. In unseren Sommerferien haben wir es uns auch gut gehen lassen und das ist auch gut so. Wir haben es kulinarisch krachen lassen, haben den Sport betrieben auf den wir Lust hatten und haben es auch zugelassen, wenn wir mal nicht so motiviert waren auf Training. Dafür sind Ferien da: sich nicht Tag für Tag zu stressen, was man denn noch alles tun MUSS. Man gibt sich, seinem Kopf und Körper eben mal eine Pause.

Jetzt wo die Uni aber wieder losgeht, heißt es wieder einen geregelten Tagesablauf zu bekommen, was auch die Gesundheit angeht. Sobald man wieder in diesem Rhythmus drinnen ist, wird das Ganze wieder zur Gewohnheit und es fällt einem nicht mehr so schwer regelmäßig zum Sport zu gehen oder gesund zu essen.

Was wir euch damit sagen wollen, ist dass es immer eine Sache der Planung und eben der Gewohnheit ist. Wenn man anfängt Sport zu treiben, setzt man sich von Beginn an am besten Ziele, wie z.B. zwei Mal die Woche zu trainieren. Zu Beginn sollten es kleine Schritte und Ziele sein, die relativ einfach umzusetzen sind. Sobald man diesen Rhythmus einige Zeit aufrecht erhält, darf man sich auch mal belohnen. Dann kann man das Ziel ein bisschen aufstocken auf z.B. drei Mal wöchentlich trainieren und so weiter und so fort. Das gleiche gilt auch für die Ernährung.

Eine Möglichkeit wäre es eine Liste zu führen bei der man seine kleinen Ziele abhaken kann (z.B. die wöchentlichen Trainings). Nach einer gewissen Zeit, sei es nach dem Training, am Ende der Woche oder des Monats, kann man sich dann mit einer Kleinigkeit belohnen, sodass der Anreiz, diesen neuen  Rhythmus aufrecht zu erhalten, bestehen bleibt. Wenn man sich z.B. vornimmt morgens Sport zu machen, sei es Laufen oder Übungen zuhause machen, hilft es, wenn man die Sportsachen bereits am Abend zurecht legt und in der Nähe des Betts platziert. Wenn man also in der Früh aufwacht, denkt man als erstes an seinen Plan Sport zu treiben und setzt diesen leichter um. Als Motivation kann man an das leckere Frühstück nach dem Sport denken oder an das tolle Gefühl fit in den tag zu starten (so geht es mir, Kathi, mit dem Schwimm-Frühtraining um 7 Uhr nicht anders).

Konkrete Ziele, vor allem Zwischenziele und kleine Belohnungen sind enorm wichtig! Nur die Aussicht auf einen schlankeren Körper o.ä. sind leider nicht genug und vor allem nicht konkret genug, um über eine gewisse Zeit am Ball zu bleiben.

Hat man diesen Rhythmus des gesunden Lebens einmal drinnen und zieht ihn über mehrere Wochen hinweg, so geschehen diese Dinge irgendwann aus freien Stücken. Es zieht einen dann förmlich nach draußen zum Laufen, oder ins Fitnessstudio (das gleiche gilt auch für Essen, wie z.B. Obst).

Such dir also ein Ziel und mach es zur Gewohnheit! 😉

Schönen Sonntag noch!

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