WEIZEN(FREI)-OKTOBER

Warum wir versuchen keinen Zucker zu essen, haben wir euch ja schon in einigen Blogposts erklärt und veranschaulicht. Jetzt bringen wir auch noch den Weizen in Verruf – haha. Einige mag das nerven, aber wir wollen auf unserem Blog von unseren Erfahrungen berichten und euch auf unsere persönliche Reise mitnehmen.

Angefangen hat das alles mit einem Arztbesuch von Sabsi. Nachdem ich nun schon seit einigen Jahren auf Laktose (Milchzucker) verzichte, aber trotzdem noch oft unter Bauchschmerzen gelitten und mich aufgebläht gefühlt habe, riet mir meine Ärztin doch auch auf Weizen zu verzichten. Gut, dachte ich, probiere ich das also auch noch aus. Und siehe da, es hat mir geholfen. Meine Bauchschmerzen wurden weniger und als ich mir nach drei weizenfreien Wochen in Südtirol eine Pizza gegönnt habe und die halbe Nacht vor Bauchschmerzen nicht schlafen konnte, wusste ich, dass da irgendwie ein Zusammenhang bestehen muss.

Aber was ist eigentlich das Problem am Weizen? Als ich angefangen habe Leuten aus meiner Umgebung von meinem Weizenverzicht zu erzählen, haben ein paar mit den Augen gerollt und ich habe z.B die Aussage zu hören bekommen, dass seit Hunderten von Jahren Weizen gegessen wird und dass ich ja verrückt sein muss, ein sich seit Generationen bewährtes Grundnahrungsmittel aus meinem Speiseplan streichen zu wollen. Damit haben die Leute natürlich zum Teil Recht. Das Problem ist nur, dass der Weizen den wir heute zu uns nehmen, nicht mehr der gleiche Weizen von vor 100 Jahren ist. Der heutige Weizen, von dem es übrigens hunderte Sorten und Arten gibt, ist genetisch so weit verändert, dass er vom menschlichen Körper nicht mehr gleich gut vertragen wird.

Wichtig ist zu unterscheiden, ob man auf Weizen oder Gluten verzichten möchte. Gluten, das Klebereiweiß aus Pflanzen, ist in fast jedem Getreide vorhanden. Egal ob Dinkel-Vollkornnudel, Couscous, Bulgur oder die Vollkorn-Weckerl vom Bäcker. Gluten ist überall drin. Quinoa, Hirse, Buchweizen und Nudeln aus z.B Reismehl enthalten kein Gluten. Wenn man „nur“ auf Weizen verzichtet bzw. diesen reduziert, ist das in unseren Augen schon ein guter Schritt. In einer Gesellschaft, in der gefühlt 80% der Nahrungsmittel aus Weizen bestehen, wird das anfangs schwer und nervig sein, aber es zahlt sich aus durchzuhalten. Wir haben von weniger Tagesmüdigkeit und Rastlosigkeit, einem besserem Hautbild und einer besseren Regenerationsfähigkeit gelesen und testen dies gerade selber an uns aus. Darüber hinaus reduziert man das Risiko für einige Krankheiten.

Das Buch Weizenwampe vom amerikanischen Arzt Dr. med. William Davis hat uns sehr geholfen die Weizen-Problematik zu verstehen und die Augen geöffnet. Der Arzt bringt Weizen in Zusammenhang mit zahlreichen Zivilisationskrankheiten, wie ansteigende Fettleibigkeit, Diabetes, sowie Herz- und Gefäßkrankheiten.

In den letzten Wochen/Monaten haben wir beide unseren Weizenkonsum reduziert und wollen nun im Oktober versuchen, den Weizen ganz aus unserer Ernährung zu streichen und auf die gesünderen Getreideformen zurückzugreifen. Wie immer, könnt ihr gerne mitmachen und uns Feedback zu euren Erfahrungen geben.

Wir halten Euch auf dem Laufenden! 🙂

#healthholicsmonthychallenge

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Isa sagt:

    Ihr habt Recht! Ich kann´s nur bestätigen….
    Vor 10 Jahren habe ich mich mehrere Monate Weizenfrei ernährt und dabei dachte ich, dass ich meine Hautprobleme für immer los bin, von wegen!
    Es kam alles, sehr langsam, aber trotzdem wieder zurück. Also es hilft alles nicht, wenn man mit irgendwelchen Problemen zu tun hat (Haut, Bauch etc.) sollte man auf Weizen verzichten!

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