Surfen in Sri Lanka (Arugam Bay)

Ein Monat Sri Lanka liegt hinter mir. Ein Monat in diesem tollen vielfältigen Land, das mein Herz wirklich total erobert hat. Hier ein kleiner Einblick in Sabsis Sri Lanka Urlaub!

Gelandet sind wir am 9.Juli in Colombo (West-Seite der Insel). Im Sommer ist im Westen und Süden Monsun-Zeit und dafür an der Ostseite der Insel, wo wir dann auch die meiste Zeit der Reise verbracht haben, Hauptsaison mit gutem Wetter. Für Sri Lanka gibt es also keine generelle Hauptreisezeit. Es kommt darauf an welchen Teil der Insel zu welche Jahreszeit man bereisen möchte.

Nachdem wir uns für die Reise von der West,- an die Ostseite der Insel eine Woche Zeit genommen haben, verbrachten wir die nächsten 3 Wochen der Reise in und um Arugam Bay. „Abay“ ist einer der besten Surfspots weltweit und genau das haben wir auch 3 Wochen lang jeden Tag gemacht: Surfen. Bzw. in meinem Fall: surfen lernen. #surfergirl #ironie

Ich habe ohne Kurs gestartet, weil meine zwei Freunde (danke an dieser Stelle Martin und Tobi) beide mehr Erfahrung hatten und mir helfen konnten. Die ersten Tage noch mit einem großen Softboard, sind die Boards mit der Zeit immer kleiner und leichter geworden. Geendet habe ich bei einem 6’8 Board. Wie Kathi in ihrem Marokko Surf Beitrag schon beschreiben hat, macht es als Anfänger wenig Sinn sofort mit einem kurzen Surfboard zu surfen.

Wenn viel los ist im Wasser und man sich nicht an bestimmte Regeln hält, kann der Surfsport, vor allem als Anfänger, nicht ganz ungefährlich sein. Anfangs habe ich, bzw. mein Kopf, manchmal die Bekanntschaft mit meinem eigenen bzw. auch den Surfboards von anderen gemacht. Damit Euch das nicht passiert, gibt es zwei einfache Regeln die vor allem jeder Anfänger berücksichtigen sollte, um erstens sich selbst zu schützen und zweitens sich nicht mit den guten Surfern anzulegen.

-> wenn man als Anfänger vom Strand aus auf eine Welle zupaddelt und schon jemand anderes in dieser Welle surft, ist es wichtig auf dem Board liegen zu bleiben und weiter auf die Welle und damit auch den Surfer zu zu paddeln. Die guten Surfer in der Welle können ausweichen. Panisch vom Brett zu gehen, wenn man einen Surfer auf sich zukommen sieht ist keine gute Idee, wie ich anfangs schmerzlich feststellen musste. 😉 Entweder kommt es zum Zusammenstoß oder der Surfer muss aus der Welle gehen was ihn wahrscheinlich nicht sehr glücklich machen wird.

-> Wenn mehrere Personen die selbe Welle anpaddeln, „gehört“ die Welle demjenigen, der die Welle am nächsten zum Break-Point erwischt. Alle anderen, die die Welle auch angepaddelt haben, sollten in diesem Fall zurückziehen und auf die nächste Welle warten. Manchmal bzw. unter Freunden sind „Party-Waves“ mit mehreren Surfern in der Welle ganz lustig, in der Regel allerdings nicht.

 

 

Surfspot Tipps in und um Arugam Bay

Wenn Ihr euren Sommer-Surfurlaub in Sri Lanka plant und es Euch möglich ist zwischen Juli und August zu wählen, wählt den Juli als Reisemonat. Wir waren 2 Wochen im Juli und 1 Woche im August und da war im Wasser deutlich mehr los als im Juli.

Main Point: direkt in Arugam Bay gelegen kann man hier die Profis bei richtig großen Wellen beobachten. Achtung Reef Break. Also wirklich nichts für Anfänger. Baby Point: Diesen Anfänger Surfspot, auch direkt in Arugam Bay gelegen, kann man total vergessen. Viel zu viele Menschen, um gut und sicher üben zu können. Whiskey-Point ist ca. eine halbe Stunde nördlich von Arugambay. Zum Entspannen der beste Surfspot. Liegebetten mit Schattenspendern laden zum relaxen nach der Surfsession ein. Auch der Surfspot an sich hat mir im Juli super gefallen war. Panama Point, ca. 40 Minuten südlich von Abay, war neben Whiskey Point im Juli mein liebster Surfspot. Wenig Menschen und auch, wenn mal mehr Menschen im Wasser sind, verteilt es sich gut über den großen Strand. Die Wellen brechen wunderschön und man kann sie super weit surfen. Aufpassen muss man nur auf einige große Steine, die sich im Wasser verstecken. Elephant Point, Peanut Farm und Potuville Point: super Spots zum Surfen lernen allerdings meistens sehr crowded. Sonnenuntergänge am Elephant Point sind die schönsten in und um Arugam Bay. 😉 Light House Point: Geheimtipp! Ich habe es leider nicht mehr dort hingeschafft, aber ein Freund von mir verbringt dort weitere 3 Wochen. Komplett einsam am Strand gelegen, gibt es dort nur ein Hostel, nur 2 Stunden Strom am Tag und perfekte Wellen, die man sich mit wenig anderen Surfern teilen muss.

 

 

Ernährt haben wir uns gefühlt nur von Rice und Vegetable-Curry sowie Rottis (eine Art Fladenbrot) in vielen verschiedenen Varianten. Sri Lanka an sich ist für Reisende super billig. 50 Cent für Rice and Curry all you can eat, 1€ für eine dreistündige Zugfahrt, 3€ für eine 40-minütige Tuktuk Fahrt zum Surfspot, usw. Ich habe in meinen 4 Wochen in Sri Lanka mit Unterkünften ca. 1000€ ausgegeben und gelebt wie eine Königin. Alkohol ist im Verhältnis dafür schon teurer. So zahlt man 1,50€ für ein komplettes Abendessen aber fast 2,50€ für ein Bier. Aber Healthholics trinken Gottseidank eh nicht so viel… 😉

Eine Safari im nahegelegenen Kumana National Park haben wir auch gemacht.Wir haben wilde Elefanten, Krokodile, Wasserbüffel und noch viele weitere Tiere gesehen und es war ein unvergessliches Erlebnis. In und um Arugam Bay gibt es auch außerhalb der Nationalparks viele Elefanten. So kann es leicht passieren, dass einmal ein Dickhäuter vor dem Tuktuk die Straße überquert.

Auch das Party machen darf natürlich nicht zu kurz kommen! 3x wöchentlich finden coole Bachparties in und um Arugam Bay statt, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen haben. 😉 (Mittwoch @Follys nördliches Buchtende in Abay, Freitags @WhiskeyPoint, Samstag @Mambos – südliches Buchtende in Abay, für alle die selbst mal nach Arugam Bay kommen!)

 

Ich kann jedem nur empfehlen dieses wunderschöne Land zu bereisen und vor allem dort zu surfen.

Ich komme auf jeden Fall wieder!

#stayhealthy

 

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