HOW TO: get up early

Diejenigen, die mich besser kennen, wissen, dass mein Alltag zwangsweise immer recht früh anfängt. Sätze wie „Kathi, wie schaffst du es immer so früh aufzustehen?“ bekomme ich oft zu hören. An zwei Tagen der Woche klingelt der Wecker zwischen 5:20 und 5:30 Uhr (FH) und an zwei oder drei weiteren Tagen „erst“ um 6:15 Uhr (Training/Arbeit) Meine Familie z.B. kann es teilweise immer noch nicht glauben, dass ich vom größten Morgenmuffel zum frühen Vogel mutiert bin. Ich hab’s mir aber auch nicht selber ausgesucht. 🙂

Es ist alles eine Gewöhnungssache und man kann mit der Zeit mit den ein oder anderen Tipps sich das Übel „frühes Aufstehen“ leichter gestalten. Hier habe ich euch meine Punkte mal zusammengefasst.

Bei fast allem steht eines im Vordergrund: Vorbereitung. Ohne Vorbereitung kann ich mir sicher sein, dass ich zu spät komme. Wie die meisten, bin ich morgens einfach noch nicht ganz auf der Höhe, daher versuche ich mir meistens am Abend davor alles was ich brauche vorzubereiten.

1. Habe ich z.B. einen langen Tag vor mir, bereite ich mir mein Essen am Vortag vor, um unterwegs etwas Gesundes, Leckeres und eben Selbstgemachtes dabei zu haben. Manchmal ist es auch einfach nur Joghurt, Haferbrei mit Obst, Bananenbrot oder lediglich eine Banane und Nüsse, aber irgendetwas ist immer mit dabei. Beim Haferbrei hilft es die Haferflocken bereits am Abend zu übergießen und das Obst klein zu schneiden. Das spart morgens enorm viel Zeit.

2. Außerdem lege ich mir zu 90 % auch meine Kleidung am Abend raus, sodass ich in der Früh nicht lange hin und her überlegen muss. Meistens muss es etwas Gemütliches sein (Sportstudentin ;-)): Sneaker, eine (lockere) Jeans oder Hose, T-Shirt, Pulli oder Jeansjacke sind immer eine gute Wahl.

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Gehe ich morgens ins Frühtraining (6:30 Uhr aus dem Haus gehen), ziehe ich sowieso nur eine Jogginghose und einen Hoodie an. Denn jeder kennt es: nach dem Schwimmen sich in eine enge Jeans zu zwängen ist die reinste Tortur! Eine tolle Auswahl an gemütlichen Looks für die Uni oder für den Weg zum Training finde ich übrigens immer wieder bei Peek & Cloppenburg.

3. Auch der Rucksack wird am Abend davor so gut es geht gepackt, damit ich in der Früh nichts Wichtiges vergesse.
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4. Mindset: ist man nicht gezwungen früh aufzustehen, sondern nimmt es sich einfach vor, um zu trainieren oder zu lernen, ist auch da die Vorbereitung wichtig. Mir hilft es enorm, wenn ich am Abend davor mir fest vornehme, dass ich um eine bestimmte Uhrzeit aufstehe, um z.B. ins Training zu gehen. Denke ich mir „ich schau mal wie ich in der Früh drauf bin“ kann ich davon ausgehen, dass ich auf die Schlummertaste drücke und liegen bleibe. Es hilft auch mit einem Freund oder Freundin auszumachen, dass man gemeinsam trainiert oder beide früh aufstehen, um zu lernen. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

5. Aber eines darf man nicht vergessen: Schlaf. Möchte man früh aufstehen, ist es hilfreich auch früh schlafen zu gehen. Bei mir muss das Licht vor 23 Uhr aus sein, damit ich morgens ansatzweise zu was zu gebrauchen bin. Zwar gehöre ich zu dem Typ Mensch, der ca. 8h Schlaf braucht, aber unter der Woche komme ich mit 6-7h Schlaf aus (zwangsweise). Es dauert einige Zeit bis man in dem Rhythmus drin ist, aber es wird definitiv einfacher, wenn man nachts genug Schlaf bekommt.

6. Kaltes Wasser: jeden Morgen wasche ich mir das Gesicht mit eiskaltem Wasser. Danach bin ich erst richtig munter. Geht man nicht zum Sport in der Früh, hilft natürlich auch eine kalte Dusche.

7. Da ich häufig entweder abends oder eben in der früh trainiere, muss ich selten morgens meine Haare waschen. Glaubt mir, das ist ein echter Gamechanger, wenn das Haare waschen & föhnen morgens wegfällt! Also lieber abends waschen.

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8. Ein großer Motivator ist bei mir die Musik: sobald ich aus dem Haus bin und mir motivierende Songs anhöre, steigt meine morgendliche Muffellaune. Natürlich kann man schon Zuhause die Musik laut aufdrehen, aber ich glaube da wären meine Mitbewohner eher weniger begeistert.

9. Ein weiterer Benefit ist das Gefühl danach. Gehe ich beispielsweise ins Frühtraining, fühle ich mich, wenn ich um 9 Uhr das Wasser verlasse, IMMER gut! Egal wie wenig Lust ich hatte, es lohnt sich immer. Denn während alle anderen noch schlafen, habe ich schon meine tägliche Trainingseinheit hinter mir. Probiert es mal. 🙂

10. Kaffee/Tee: es gibt zwei Typen. Die „ich steh auf und eile aus dem Haus“ und die „ich stehe auf und trinke erstmal gemütlich einen Kaffee oder Tee“ Menschen. Ich gehöre zum zweiten, denn ich hasse es bereits in der Früh Stress zu haben. Daher genieße ich die morgendliche Ruhe bei einer Tasse Kaffee, bevor der Alltag beginnt.

Ich hoffe ihr könnt den ein oder anderen Tipp anwenden. Viel Erfolg beim nächsten Earlybird-Moment! 😉

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In Kooperation mit Peek & Cloppenburg

Fotos: Philipp Hölzgen

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